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Risikobereiche der Gefährdungsanalyse Betrugsprävention

erstellt von mdaumann am 16.12.2011 16:05 |
Eine mögliche Konkretisierung.

Der neue § 25c KWG hat die Anforderungen an die Betrugsprävention in Kreditinstituten und bei Finanzdienstleistern (Factoring-/Leasingunternehmen) deutlich verschärft. Eine der acht Primärpflichten der "Zentrale Stelle" ist dabei die integrierte Gefährdungsanalyse: Sie muss sicherstellen, dass die jeweiligen Gefährdung­sanalysen in Bezug auf die Prävention gegen Geldwäsche, Terrorismus­finanzierung und „sonstige strafbare Handlungen“ aufeinander abgestimmt sind.

In der Gefährdungsanalyse zur Betrugsprävention ist zunächst die aus der Geldwäscheprävention bekannte Struktur (kunden-, produkt- und transaktionsbezogene Risiken) zugrunde zu legen. Zusätzlich müssen nun weitere Risiken - etwa Länder- oder Vertriebswegsrisiken sowie "sonstige Risiken" - einbezogen werden. Hierunter fällt nach der Intention des Gesetzes (siehe BT-Drs. 17/3023, Seite 60) wie auch der ZKA-Hinweise ebenso der Faktor "Mitarbeiter". Eine breite Übersicht über die insgesamt möglichen Risikobereiche stellen wir Ihnen hier als PDF zum Download bereit: