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"Dina" ist Deutschlands erster Bargeldspürhund

Mit gutem Riecher gegen Geldwäscher: Erfolgreiches Pilotprojekt am Frankfurter Flughafen

Den Titel "Schnüffler" hat sie wahrlich verdient: Seit Ende Januar hilft Schäferhündin Dina den Zöllnern am Frankfurter Flughafen dabei, Geldwäscher zur entlarven. Dina ist der erste Bargeldspürhund Deutschlands.

Im besonderen Fokus der Fahnder stehen Flüge in den asiatischen und arabischen Raum. Deshalb ist Dina mit ihrem Hündeführer vor den Starts hauptsächlich in den entsprechenden Wartebereichen unterwegs. "Illegale Geldströme sollen auch im Hinblick auf Terrorismusfinanzierung lokalisiert werden“, erklärt Andreas Urbaniak vom Hauptzollamt. Ebenso droht eine Strafe, wenn jemand Zahlungsmittel im Wert von über 10.000 Euro transportiert, ohne dies vorher beim Zoll anzumelden.

Wenn Dina etwas Verdächtiges erschnüffelt hat, setzt sie sich ruhig neben den mutmaßlichen Schmuggler. Weil sie als Zeichen nicht bellt oder kratzt, ist sie ein sogenannter passiver Bargeldspürhund.

"Wir gehen davon aus, dass sie Papier und Farbe riecht“, erklärt der Hundeführer. Dina spürt große Mengen Euro- und Dollar-Scheine auf, wobei Geld viel schwieriger zu erschnüffeln ist als Drogen. Möglich sei das nur, weil das Geruchsvermögen von Hunden eine Million mal besser sei als das des Menschen, erklärt Andreas Urbaniak. Rund 30.000 Euro kostet die Ausbildung eines Spürhundes, sechs Jahre sind die Tiere im Schnitt im Einsatz. Aber, so Urbaniak: "Das lohnt sich."

Quelle: www.faz.net

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