DZ BANK und GenoTec führen ihre Auslagerungsangebote für Compliance- und Beauftragtentätigkeiten zusammen

Mit der Übernahme der GenoTec durch die DZ BANK werden die Kräfte im regulatorischen Beauftragtenwesen weiter gebündelt.

Sowohl die DZ BANK AG als auch die GenoTec GmbH sind seit vielen Jahren als Auslagerungspartner im Bereich Compliance- bzw. Beauftragtenwesen tätig. Beide Unternehmen haben sich den immer komplexer werdenden Herausforderungen der Bankenregulierung in den vergangenen Jahren erfolgreich gestellt. Dadurch konnten Synergieeffekte und Kosteneinsparungen bei den Genossenschaftsbanken realisiert werden.

Der Handlungsdruck im regulatorischen Umfeld wird weiter steigen und künftig deutlich höhere (Umsetzungs-)Aufwendungen für die Banken der Genossenschaftlichen FinanzGruppe mit sich bringen. Gleichzeitig verfolgt die Aufsicht immer mehr einen themenübergreifenden, systemischen Ansatz, so dass der Bedarf nach einer integrierten, IT-gestützten Lösung aus einer Hand wächst.

Seit Ende 2017 befinden sich die DZ BANK und die Gesellschafter der GenoTec –   der Genossenschaftsverband e.V. Verband der Regionen, der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband e.V., der Genossenschaftsverband Weser-Ems e.V. und die Fiducia & GAD IT AG – daher im Gespräch, um ihre Dienstleistungen zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen zu bündeln und einen leistungsstarken, auf die spezifischen Interessen der Genossenschaftsbanken ausgerichteten Lösungsanbieter zu etablieren. Ziel ist es, die Bank vor Ort regulatorisch und betriebswirtschaftlich zu stärken.

Die Gesellschafter der GenoTec und die DZ BANK haben deshalb am 17. September 2018 zunächst die Übernahme der GenoTec durch die DZ BANK vereinbart.

In einem zweiten Schritt werden die Auslagerungsdienstleistungen der GenoTec mit den Auslagerungsdienstleistungen der DZ BANK unter der Führung der DZ BANK zusammengeführt. Die bisherigen Gesellschafter der GenoTec werden die Entwicklung der zusammengeführten Gesellschaft in Zukunft über die Einbindung in die Gremien eng begleiten.

Alle Beteiligten sind davon überzeugt, dass die Zusammenführung der regulatorischen Kompetenz einen notwendigen und sinnvollen Schritt darstellt, um den wachsenden Anforderungen adäquat begegnen zu können. Der steigenden Komplexität wird ein gemeinsamer, prozessorientierter, weitgehend automatisierter und integrierter Ansatz entgegengesetzt, der die Genossenschaftsbank vor Ort entlastet. Gleichzeitig können durch die Bündelung der Angebote die Interessen auch gegenüber einer Aufsicht künftig besser wahrgenommen werden. Schlussendlich gewinnen die Genossenschaftsbanken wieder mehr unternehmerische Freiräume zurück, um sich ihrem Kerngeschäft, dem Marktbereich zu widmen.

Das Zusammenführungskonzept wird in den nächsten Monaten weiter ausgearbeitet.